Surfspots

 

Hier eine Auflistung der empfehlenswerten Surfspots, die wir auf unseren Roadtrips entdeckt haben...

Italien

Neben den Topspots des Lago di Garda (Torbole, Malcesine und Al Pra etc.) durften wir außerdem auch noch einen weiteren Nordwind/ Vento-Spot kennenlernen:

Gardasee - Torri del Benaco
Ca. 40 Minuten von Torbole bzw. gute 20 Minuten weiter südlich von Malcesine kann man dort bei sehr starkem Nordwind einen wirklichen Starkwind- und Wellenspot erleben. Von Norden kommend findet man links der Straße einen kleinen Parkplatz, an dem man direkt aufriggen und sein Material über die Straße zum Ufer tragen kann. Der Wind kommt nicht in seiner vollen Stärke in die Bucht, weshalb man sich hier leicht in die Irre führen lässt und zum üblichen kleinen Malcesine-Segel (4.2 oder Ähnliches) greift. An einem frühen Junimorgen herrschten dort aber aus gutem Grund Segelgrößen von 3.0 bis 3.5 vor, auch 2.8er Segel wurden schon gesichtet (siehe Foto)! Auch mit dem kleinen Waveboard ist man hier richtig bedient, da gut über 2m teilweise schön laufende Wellen auf den Surfer zurollen an solchen Tagen, welche zu Bildern führen, die man auf den ersten Blick nicht unbeding dem Gardasee zuordnen würde (s. Foto ganz rechts).

Trieste - Barcola (s. Karte rechts)

Der bereits im Spotguide Europe als Bora-Tipp beschriebene Vorort von Trieste hat sich uns auf dem Kroatien-Roadtrip von seiner besten Seite gezeigt. Die typischen Fallwinde aus dem Norden bauten sich bereits am Abend zuvor auf und bescherten uns ab Sonnenaufgang bis um ca. 8.30 Uhr eine traumhafte Flachwasser-Session vor dem kleinen Surfclub der Locals - Windsurfing Barcoletta (www.barcoletta.com). Wir wurden dort zuvorkommend und überaus freundlich aufgenommen und eingeladen auf ihrem Gelände aufzuriggen, warm zu duschen, chillen und doch noch einen Tag zu bleiben.

 

Kroatien

Jadranovo (s. Karte rechts oben)

Das kleine, nette Örtchen, ca. 20 Minuten südlich von Rijeka bietet mit einer kleinen Landzunge mit Kiesstrand einen schönen Sideshore-Startplatz auf die Meerenge zwischen Festland und der Insel Krk. Wer die morgentliche, ablandig wehende Bora erwischen will, sollte allerdings wirklich früh (ca. 5 Uhr) aufs Wasser kommen, da die Fallwinde ab ca. 8 Uhr sehr plötzlich einschlafen können und dann mit Vorliebe aus allen (nur nicht der richtigen) Richtungen wehen! Insbesondere von oben... ;-)

Klenovica (s. Karte rechts oben)

Direkt am Ufer befindet sich das Camp Klenovica, ein kleiner Campingplatz mit Parkmöglichkeiten davor, wo das Surfmobil geparkt werden kann. Trägt man das Material ca. 70m auf die kleine Landzunge vor der Ortschaft kann man sogar sidshore auf die ablandig wehende Bora über die Bucht heizen, welche sich in die Meerenge zwischen kroatischem Festland und der Insel Krk öffnet (siehe Foto rechts).

Nin (bei Zadar, s. Karte rechts)

Eine kleine Kite-Schule hat sich auf der Landzunge angesiedelt, die eine schmale, stehtiefe Flachwasserbucht vom Meer trennt. Allerdings ist das Revier nicht allein Kitern vorbehalten, auch Windsurfer sind hier häufig vertreten, wenn es die Bora vom nördlichen Festland her kommend auflandig bis auf die Halbinsel von Zadar/ Nin schafft. Oft fällt sie hier angeblich aber ziemlich schwach aus, weshalb man des Öfteren auf Westwinde ab Mittag zählt, die dann side-on auf den Strand von Nin blasen. Schätzungsweise sollte man dafür aber eher sein 6er Segel einpacken.

Razanac (s. Karte rechts)

Dieser Spot befindet sich etwa eine halbe Stunde von Nin entfernt näher an der Bergkette des Festlandes, weshalb die Nord-Fallwinde der morgendlichen Bora hier weitaus stärker ausfallen können (auflandig).

Rovanjska (s. Karte rechts)

Diesen Spot entdeckten wir auf der Heimreise per Zufall, da man von der A1 aus auf die Meeresbucht hinuntersehen kann. An besagtem Abend waren um 19 Uhr sogar aus der Vogelperspektive von der Autobahn aus Schaumkronen zu entdecken, weshalb wir natürlich nicht lange zögerten. Die Bora bläst hier ablandig sehr zentriert zwischen einem Bergtal aufs Wasser hinaus, was einen scharf abgegrenten Starkwindkanal ergibt. Am nördlichsten Ende der kleinen Stadt Rovanjska fährt man links ab, direkt ans Ufer hinunter, wo man gemütlich aufriggen kann. Dann heißt es ca. 70m aus der Abdeckung der Landzunge herausdümpeln bis man von der Winddüse erfasst wird. Diese bietet auf geschätzten 300m Gleitwind, wobei man am Rand der Wind-Schneise aktiv anpumpen muss und in den mittleren 100m eher aufpassen muss, dass man nicht samt kompletten Material davonfliegt. Alles in Allem ist es der Flachwasserspaß aber absolut wert, bei Bora an diesem Lee-Spot rauszugehen (s. Fotos rechts), anstatt auf der anderen Seite der Meeresbucht mit auflandigen Kappelwellen.

Bol (Insel Brac)

Der Thermikspot im Süden der Insel Brac ist hauptsächlich ein Ort für den Badetourismus der umliegenden Inseln, weshalb er im Sommer ziemlich überlaufen ist (nicht nur zu Lande, sondern auch das Wasser ist überbevölkert von Booten, Kitern, Windsurfern, Yachten etc.). Die Thermikverstärkung funktionert bei westlichen Windlagen und wolkenfreiem, schönen Wetter recht verlässlich, allerdings meistens für Segelgrößen über 6qm. Es können allerdings auch gute Tage mit 6bft. auftreten, an denen man vor allem in den ersten Stunden ab ca. 13 Uhr viel Spaß auf fast flachem Wasser mit schönen, kleinen Windwellen haben kann. Nach etwa 1-2 Stunden aber entwickelt sich die Meerenge zwischen den Inseln Brac und Hvar zu einem ziemlich zerfahrenen Kappelwasserbecken. Doch auch dann bilden sich Richtung Ufer auch saubere 1m-Sprungrampen, die teilweise schöne Airtime versprechen. Kreuzt man etwa 500m bis unterhalb der Landzunge des Zlatni Rat Beach auf, findet man dort auch Flachwasser. Freie Parkmöglichkeiten gibt es nicht. Die einzige Möglichkeit in Bol aufs Wasser zu kommen bietet die große Hotel-Parkplatzanlage des Blue Sun, welche bis zum Promenadenweg etwa 20m vom Ufer entfernt reichen. Für 77 Kuna (etwa 10€) pro Tag kann man sich im Hotel Parktickets erwerben, mit denen man auch über Nacht stehen bleiben darf. Toiletten findet man in dem Strandrestaurant ums Eck vor, Strandduschen zur Entfernung der Sonnencreme-Salz-Kruste sucht der Surfer hier aber leider vergeblich. Wer ganz lieb fragt, darf mit etwas Glück aber in den (heißen!) Außenduschen des angrenzenden Tauchclubs duschen.
Die Crew der Surfschulen lernten wir bei unsere Trip leider als nicht allzu kontaktfreudig kennen. Allerdings bietet Bol, als wunderschönes Städtchen zahlreiche Gelegenheiten zum chillen, flanieren, Speis und Trank genießen, sowie Märkte, MTB-Trails (Infos am MTB-Verleih an der Uferpromenade), sowie einen absolut empfehlenswerten Wasser-Funpark! :-)

Povlja (Insel Brac)

Da die Bora in Bol erst nach etwa 100m ablandig aufs Wasser kommt, entdeckten wir nach etwa 40 Minuten Fahrt diesen super Bora-Spot auf gut Glück um 5.30 Uhr frühs an der Nord-Ost-Küste der Insel Brac. Das nette kleine Örtchen liegt eingebettet am Ende der kleinen Meeresbucht, von der aus man side-shore mit teilweise schönen Wellen bis 1,5m auf die Meerenge zwischen Insel und Festland starten kann. Wir genossen an diesem Spot zwei Tage hintereinander eine super Bora von ca. 5.30-9.00 Uhr mit etwas böigen 6 Windstärken. Lokals berichteten uns von diesem Spot allerdings eher als Starkwindrevier, an dem man gut und gerne 3.5er Segel und kleine Waveboards auspacken kann. Das Auto kann man an der Straße, etwa 70m vom Kiesstrand-Einstieg parken, sofern man sich nicht Dank Allrad-Auto oder viel Bodenfreiheit bis fast ans Wasser fahren traut. Nach der Surfsession kann man ins 5 Minuten entfernte Örtchen fahren und dessen Strandduschen, Cafés und Restaurants genießen, bevor es in Hoffnung auf Thermik wieder nach Bol zurück geht. ;-)

 

Finnland (Mit freundlichem Dank für die Spotbeschreibungen an den Herrn Kunich)

Nordwind-Spots (Inseln nördlich von Pori)

Gelbe Markierung (s. Karte rechts)
Campingplatz auf Reposaari, den Spot habe ich mir nicht angeschaut, bin dort nur dran vorbei gefahren. Bei Nordwind sah es so aus als würde der Wind recht gut an den Strand hinkommen und bei Nordwest sollte hier auch eine ganz gute Welle sein.

Blaue Markierung:
Wer bei Flachwasser freestylen oder freeriden möchte ist hier sehr gut aufgehoben. Der Wind kommt recht gut durch und das Wasser ist noch nicht wirklich aufgewühlt, außerdem ist es überall glaube ich tief, da hier auch die Boote aus den Segelhäfen durch fahren.  Der Blick auf die Finnischen Häuser ist sehr schön leider ist das Wasser ziemlich dunkel und der Grund lässt sich nur erahnen.
Aufbauen kann man auf einem großen betonierten Parkplatz und der Einstieg ist ganz okay an der Steinmole. Man kann auch an dem kleinen Segelhafen einsteigen dann kann man ganz normal starten, dort wo das Schilf wächst. Würde dies Stelle als Ausstieg empfehlen.
Rote Markierung:
Wer nicht bis auf Reposaari, fahren möchte kann auch hier einsteigen. Der Wind kommt dort besser hin allerdings ist hier das Wasser aufgewühlter. Parken kann man direkt an der Straße, sollte für ca. fünf Fahrzeuge reichen, denke aber dass man eher alleine dort surfen wird.

(Süd-)West-Spots (Landzunge nördlich von Pori)

Rote Markierung (s. Karte rechts)
Starten kann man hier sehr gut in der geschützten Bucht mit kleinem Sandstrand. Aufbauen kann man direkt an der Straße auf einem Schotterparkplatz. Nach dem Start kann man hier je nach Windrichtung aufs Meer rausfahren.
Grüne Markierung:
Den Strand sieht man von der Straße aus und man kann vielleicht auch auf dem Weg zum Golfclub parken. Das muss laut einem Finnen eine sehr gute Bucht zum Waveriden sein bei Südwest bis West. Der ist extra 200 km aus Turku dorthin gefahren allerdings waren die Windbedingungen nicht wie vorhergesagt.
Blaue Markierung:
Strand ist sehr gut zu erreichen, man fährt von der Hauptstraße links Richtung Golfclub weg und dann am Golfclub vorbei. Nach ca. 1 km kommt eine Linkskurve von der dann ein Schotterweg rechts weg geht. Von der Abzweigung sieht man auch schön die Düne, hinter der der Sandstrand losgeht. Bucht kann  bei allen drei Windrichtungen genutzt werden.
Gelbe Markierung:
Bekanntester Surfstrand in Finnland, hier gibt’s auch eine Surfschule. An den Strand kommt man von zwei bis drei Straßen. Sollte eigentlich jeder finden, da es sehr gut ausgeschildert ist. Von Pori nimmt man am besten die zweite Straße nach Yyteri, da man von dort aus den kürzesten Weg zum Tragen des Materials hat. Funktionieren tut es dort mit West bis Südwest.

 

 

 

 


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